• Wolfgang Fobo

Erik und die Wendeunterhose

Mein Schicksal, welches mich aufgrund der Vulkanasche hier in Peking behält, ruft bei mir ein schräges Erlebnis in Erinnerung. Wohl auch deswegen, weil ich aufgrund meiner eigentlich nur 5 Tage dauernden Geschäftsreise nur minimalistisches Gepäck mit dabei hatte. Und jetzt zuschauen darf, wie ich damit fast 3 Wochen zurechtkommen soll.

Das war 1985 in Peking, als ich an der Universität Peking meinen Intensiv-Chinesisch-Kurs absolvierte. Ein bunter Haufen zusammengewürfelter Studenten, und ich war mit meinen 30 Jahren bereits der Zweitälteste. Viele Kids, welche von deren Eltern geschickt wurden. Und eben auch Erik, ein wilder Vogel aus Berlin, und was ihn nach Peking trieb, blieb mir immer verborgen. Nun denn, sein Zimmergenosse erzählte mir, dass Erik nur eine Unterhose dabei habe. Jeden Morgen dreht er sie rum. Das müsse reichen, meinte er.

Bevor der interessierte Leser seine Analogieschlüsse ziehen will – nein, diese Gewohnheit ist mir fremd, und das muss ich auch nicht praktizieren. Hoffentlich nicht. Kunststück in den verbleibenden 2 Wochen wird es sein, immer wieder mal 2 Tage im gleichen Hotel zu übernachten, damit man seine dann durchgetragene Wäsche zum Waschen geben kann.

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