• Wolfgang Fobo

Seven Sisters November 2018

Guwahati/Assam rief alles in Erinnerung, was ich an Indien nicht mag. Ein Dauergehupe, Müll liegt überall herum, und das Schlimmste ist der Dauerstau. Natürlich gibt es viel zu wenige Straßen für die ganzen Fahrzeuge, und alles drängt und schiebt sich durch die engen Straßen. Verschlimmert wird der Stau durch den indischen Eigensinn. Jeder will auch noch den kleinsten Vorteil im Stau für sich herausschlagen, selbst wenn man sich dabei nicht an die Regeln hält. Kurz noch ausgeschert, eine neue Spur auf der Gegenspur aufgemacht, und schon geht nichts mehr vorwärts. Egal was die hilflosen Polizisten an der Kreuzung herumtrillern, von allen Seiten huschen Fahrradrikschas oder Mopeds in jede beliebige Richtung. Und die dann noch gebremst von Fußgängern. So schleicht alles irgendwie, aber sehr langsam über die Kreuzung. Weil eben jeder auf jeden aufpassen muss. Würde sich jeder an Regeln halten, wäre ein ganz anderer Schwung drin.

So brauchte ich mit meinem Taxler für den letzten Kilometer zum Hotel eine geschlagene Stunde. Wer in Guwahati zu tun hat, ist zu Fuß schneller. Nur Ohren und Nase werden etwas stärker in Mitleidenschaft gezogen. Und im Auto schwitzt man vielleicht weniger. Wenn auch der Rücken an der Lehne klebt.

Auffällig ist auch, dass hier weit draußen im Nordosten kaum jemand Englisch spricht. Und, völlig unindisch, ich werde nicht angemacht. Entsprechend schwieriger ist es, einem Taxi oder Rikschafahrer zu verklickern, wohin man will. Segensreich und unbedingt empfehlenswert sind da die Dienste digitaler Karten, in meinem Falle maps.me. Jeder Taxifahrer versteht zumindest left, right und straight, und dann deichsle ich ihn zielgenau dahin, wohin ich eben will. Kartenlesen konnte keiner. Es brachte nichts, auf meinem Handy Standort, Ziel und in blau die Route dazwischen zu zeigen. Da schaute ich nur in ratlose Gesichter. Aber auch maps.me hat mir einen Streich gespielt, gleich anfangs. Denn genau da, wo das Guesthouse eingezeichnet war, war es eben nicht, sondern ein paar hundert Meter daneben.

Nein, Guwahati hat mich nicht vom Sockel gehauen. Das war eher eine Pflichtveranstaltung, weil ich nur dort meine Genehmigung zum Besuch von Arunachal Pradesh erhalten kann. Ein Bundesstaat, welcher wegen seiner Nähe zu China eine Sondergenehmigung braucht - auf chinesischen Landkarten ist diese Region sogar als chinesisch vermerkt. Jetzt muss ich 1 Woche warten, ob ich denn dann hindarf, und wohin. Ohne formelles Permit würde ich am ersten Kontrollpunkt nach der Grenze aus dem Bus gezogen werden.

So nutze ich die Wartezeit und fliege von Assam ( erster Länderpunkt), nach Agartala in Tripura (dritter Länderpunkt). Der zweite war Meghalaya, da liegt Guwahati direkt daneben, was mich einen Ausflug mit einem Taxler kostete. Mit welchem ich dann nach Rückkehr im Verkehr Guwahatis versumpft bin. Immerhin, der Taxler war sehr zuverlässig, stand er doch tags drauf früh vor der Tür, um mich zum Flughafen zu bringen.

Agartala also. An der Grenze zu Bangla Desh gelegen, unterscheidet sich Agartala schon einmal durch größere Sauberkeit und kein Stau. Am Hupen wird aber auch hier nicht gespart. Ein Fußmarsch durch Agartala brachte außer voll was auf die Ohren denn nun auch keine weiteren Einsichten in Indien. Wenigstens ist auch hier das Guest House sehr sauber, und der Manager spricht Englisch. Was will ich mehr? Doch, mehr wollte ich schon: das Guesthouse liegt direkt an der Straße, vielleicht muss ich heute Nacht auf meine Ohrenstöpsel zurückgreifen.

Imphal, die Hauptstadt von Manipur.

Gespannt war ich schon, ob mich die Behörden wirklich reinlassen in den für Touristen erst seit Kurzem freigegebenen Bundesstaat. Es sei eine Registrierung bei der örtlichen Polizei erforderlich, hieß es. Die erfolgte dann aber nicht durch die örtliche Polizei, sondern gleich an Flughafen von Imphal durfte ich durch einen für Ausländer gesonderten Ausgang, um dort registriert zu werden. Besser so, dann muss ich keine Polizei aufsuchen.

Imphal ist noch weitläufiger als Agartala, breite Straßen, und der Verkehr fließt. Und hier gönne ich mir zum ersten Mal auf dieser Reise ein richtiges Hotel, mit blütenweißer Bettwäsche, gescheiter Dusche und warmem Wasser.

Viel von Imphal mitbekommen konnte ich am Ankunftstag nicht, denn es wird hier sehr früh dunkel, schon gegen halb fünf. Viel weiter östlich geht es in Indien nicht, und von Delhi aus sind das schon ein paar Flugstunden.

Aufgefallen sind mir die vielen evangelikalen Kirchen, welche alle paar Meter herumstehen. Und die Marktstände am Straßenrand sind schon sehr primitiv. Vollgestopfte Kleinläden reihen sich aneinander, hier und da unterbrochen von supermodernen Boutiquen oder Cafés. Alles eng beieinander.

Ich denke, morgen muss ich etwas früher aufstehen, damit ich vor den Weiterflug nach Aizawl noch ein paar Eindrücke sammeln kann. Jedenfalls hat es hier schon einen Touch Südostasien. Die Bevölkerung sieht nicht mehr so aus wie der „klassische“ Inder, und auch hier wurde ich kein einziges Mal angemacht.

Abends die Ernüchterung: Manipur ist ein „dry state“, d.h. es gibt nirgends Alkohol. Kein Schlummertrunk! Ist ja schlimmer als in Tschetschenien, da gab es wenigstens im Top Hotel was. Ja, so ist Indien strukturiert. Die Bundesstaaten können entscheiden. Und ich erinnere mich, dass es in Delhi abhängig vom Wochentag manchmal Alkohol gibt, und manchmal eben nicht. Was muss hier geschmuggelt werden!

Weiter nach Aizawl, der Hauptstadt von Mizoram. Und zum ersten Mal auf dieser Reise passt alles. Überall grün, sehr bergig, saubere Straßen, weniger Hupen. Und das Guest House passt. Der Besitzer - ein pensionierter Drogenjäger - spricht fließend Englisch und ist sehr hilfsbereit.

Mizoram ist zu über 90% christlich, überall stehen Kirchen. Und Sonntags seien alle Läden geschlossen, weil die Leute eben alle in der Kirche seien. Und so bekam ich zum Abendessen Schweinefleisch serviert, welches hervorragend schmeckte. Ein Indien, welches ich mir so nicht vorstellen konnte. Mein Gastgeber war letztes Jahr beruflich in Garmisch. Von dieser Reise ist er immer noch völlig angetan, und so hat mir sein Fotoalbum gezeigt, mit Fotos aus Garmisch, München und auch Österreich. Um so mehr hat er sich gefreut, einen Münchner beherbergen zu dürfen. Wir haben dann u.a. auch über die hiesige Drogenszene diskutiert. Da wäre nicht viel los hier, auch wenn es nach Burma nicht weit sei.

Und 2 Biere hat er mir besorgt, aus seinem persönlichen Vorrat. Denn auch wenn Mizoram nicht so trocken ist wie Manipur, kommt man doch recht schwer an Alkohol. Dafür braucht man wohl eine Lizenz, da kann man nicht so einfach um die Ecke shoppen gehen.

Mizoram ist eigentlich kein Indien, wie man es sich vorstellt. Keine Tempel, nur Kirchen. Die Straßen sauber, kaum Gehupe. Die Läden Sonntags alle zu, weil man da eben geschlossen in die Kirche geht. So hat mein Taxler meinen Vorschlag, mich Sonntag Vormittag noch ein bissl herumzufahren, abgelehnt, weil dann eben Kirche sei. Die Kirchenlieder, welche er vorgespielt hatte, sind sehr melodisch, viel schöner zumindest als was man in einem evangelischen Gesangbuch vorfindet. Eher hawaiianisch geprägt, nach Südsee klingend.

Das war dann auch der erste entspannte Tag heute mit nur Sightseeing. Mein Taxler ist wohl begeisterter Fotograf, er wollte mich laufend fotografieren und mein iPhone fast nicht mehr aus der Hand geben. Jetzt habe ich zumindest einen Haufen Fotos von mir hier in Aizawl, auch gut.

Ach ja, und als Ausländer musste ich mich auch bei der Polizei formal registrieren lassen. Was erst auf den zweiten Anlauf klappte, beim ersten war kein Polizist im Amt. Jetzt habe ich sogar einen Stempel im Reisepass, als anerkannter und registrierter Ausländer.

Muss schon sagen, Mizoram gefällt mir. So ganz anders als das klassische Indien.

Morgen Sonntag gehts dann erst einmal zurück nach Guwahati. Eigentlich will ich nach Dimapur in Nagaland mit dem Zug. Das geht von Aizawl über Land wohl nur mit dem Bus, von Guwahati aber recht zügig mit dem Zug. Aber ob mir die Übung gelingt, weiß ich erst morgen Abend.

Vor meiner Abreise hatte mir der Hausherr noch einen Besuch im Solomon Tempel verschafft, das ist die größte Kirche Mizorams. So brachte mich der Fahrer dorthin, und unterwegs konnte ich dann die Sonntag-Morgen -Atmosphäre einfangen. Fußgänger in ihren besten Kleidern. Frauen im langen engen Rock mit hohen Schuhen, die Mädchen im Kleidchen herausgeputzt. Männer und Jungen in dunklen Hosen und weißen Hemden, alle mit Gesangbuch in der Hand. Schon vorher hörte ich die Trommeln aus den Kirchen, da sei hier Tradition. Dann, im Salomo Tempel angekommen, die Überraschung: der Gottesdienst war zuende und alle, wirklich alle, putzten die Kirche. Scheuerten die Fliesen, putzten die Bänke, die Mauern, auch die Engel wurden nicht verschont.

Das sei ein recht strenger Ableger einer Kirche, meinte mein Gastgeber. Wer sich zu dieser Gemeinde entschlösse, würde den Kontakt zu allen abbrechen, welche nicht dieser Gemeinde angehörten, selbst zu eigenen Familienmitgliedern.

Nachmittags dann, nach einer Stunde Fahrt zum Flughafen dann dort lapidar die Auskunft, mein Flug sei gecancelt. Ich würde auf den Flug tags drauf gebucht werden. Das meine Planung auf diese Weise durcheinander gekommen ist, ist das eine. Aber Jet Airways lässt die Passagiere einfach im Regen stehen, sollen sie zusehen, wo sie bleiben. Ein Angebot eines Mitreisenden, mit ihm ein Taxi nach Guwahati zu teilen, habe ich dann doch abgelehnt. Abgesehen von vielleicht 90 EUR Kosten würde die Fahrt ca 14 Stunden dauern, auf schlechten Straßen durch die indische Nacht.

Wenigstens bin ich gut aufgehoben. Mein Gastgeber hatte noch seine Suite frei, da residiere ich jetzt und vertreibe mir die Zeit. Um morgen mein Glück wieder zu versuchen.

Der Flieger flog, und in Guwahati nahm ich mir ein billiges Hotel in der Nähe des Bahnhofes, weil ich tags drauf in der Früh weiter nach Dimapur wollte. In Nagaland gelegen, wäre dies dann Länderpunkt Nr 6 auf dieser Reise. Das Hotel war gerade noch annehmbar, an die sanitären Einrichtungen wollte ich mich aber nicht gewöhnen. Das Ticket im Voraus zu kaufen erwies sich als Hürdenlauf über 3 Schalter und 2 Gebäude, incl. Ausfüllen eines Antrages auf Ticketkauf. Bis ich es dann endlich in der Tasche hatte. Zweite Klasse ausgewählt hieß mit dem Volk reisen, also ohne jedes Chichi. In aller früh in einen Sitz eingezwängt, Nachbarn eng an einen dran. Nein, Angst vor Körperkontakt darf man in Indien nicht haben. Nach gut 4 Stunden schließlich Ankunft in Dimapur, an der Grenze zu Assam gelegen, aber eben schon in Nagaland. Die Bahnhofspolizei fischte mich aus der Masse der Ankommenden raus und expedierte mich in deren Office, um mich dort registrieren zu lassen.

Ich ließ mich danach von einem Rikschafahrer zu den Bussen bringen, Weiterfahrt nach Tezpur, zurück nach Assam. Ja ich gebe zu, Nagaland war nur noch zum Abhaken gut, der gecancelte Flug verlangte ein Opfer, irgendwo, und dann eben Nagaland. Nachdem kein Bus nach Tezpur in absehbarer Zeit fuhr, leistete ich mir den Luxus eines Taxis für die nächsten 5 Stunden. Fahrt durch ein immer grüner werdendes Assam, vorbei an riesigen Teeplantagen, und zum Schluss noch der Knaller, durch den Kaziranga Nationalpark. Voller Zufall. Dort absolutes Highlight, als ich vom Straßenrand aus Elefanten und sogar ein Nashorn in nicht allzugrosser Entfernung grasen sah. Und dann in kurzen Abständen immer wieder Elefanten oder Hirsche. Ich war sowas von aufgeregt. Angekommen in Tezpur schließlich, in einem schönen Hotel, konnte ich dann endlich mein Permit für Arunachal Pradesh ausdrucken. Sehr freundliches Management. Denn das war meine Spekulation. Ich bekam das Permit zwar spät, aber ich musste es nicht persönlich im Office in Guwahati abholen, sondern begab mich zum Termin gewissermaßen vor die Tür des nächsten Bundesstaates Arunachal Pradesh. Damit ich gleich rein konnte, wenn das Permit eintrifft. Und so war es dann auch.

Ich wollte nach Ziro, und von Tezpur fahren dorthin weder Busse noch Jeeps, und rein öffentlich hätte ich es tagsüber wohl nicht geschafft. Also wieder ein Taxi verhandelt, und der nächste Hunderter ging dafür drauf. Im Nachhinein muss ich sagen, den hat sich der Taxler redlich verdient, was war das für eine Schinderei über schlechte Straßen acht Stunden lang bis Ziro.

In Arunachal Pradesh wird dann streng kontrolliert. Mein Permit wurde eingesammelt, und meine Kopie, welche ich in weiser Voraussicht machte, hatte ich dann noch ein paar mal kopieren lassen. Denn die Polizei sammelt dieses ein, an Straßensperren, und auch im Hotel angekommen durfte ich eines spendieren.

Ziro war sicherlich ein schöner Ausflug, aber die Fahrt dorthin hat’s in sich. Immer wieder haben Erdrutsche die Straße unter sich begraben. Welche dann notdürftig wieder befahrbar gemacht wird, und meistens heißt das, das man über den Erdrutsch drüber fährt.

Das Hotel war nicht einfach zu finden, und maps.me hatte mich ein drittes Mal an der Nase herumgeführt, weil es eben nicht dort aufzufinden war, wo auf der Karte eingezeichnet. Ohne den Taxler, welcher mich einfach loswerden musste, weil er gleich wieder acht Stunden nachhause wollte, hätte ich das Hotel nicht gefunden. Und es dämmerte schon. Leid tat er mir, aber das war eben sein Problem. Nun denn, das Hotel war echt super, tolles Essen, sehr hilfreiches Management. Und in dieser absoluten Einsamkeit ist man auf Service angewiesen. Selbst der Ofen im Zimmer kam dran, denn sobald es dunkel wurde, wurde es auch recht kühl.

An meinem einzigen freien Tag dort spazierte ich durch die angrenzenden Dörfer, und leistete mit für einen halben Tag wiederum einen Taxler, welcher mir die weiter weg gelegenen Sehenswürdigkeiten zeigte. Das wars dann auch mit Ziro.

Nächste Übung war, die Rückreise nach Guwahati zu organisieren. Was ohne den Hotelmanager nicht möglich gewesen wäre. Denn es war er, welcher den Jeep für mich organisierte. Sumo sagt man hier auch dazu, oder Shared Taxi. Da teilt man sich dann die Kosten für die Fahrt.

Früh um 5 sollte ich dann abgeholt werden. Nicht ohne die Erschwernis, dass ich meine Rechnung bar bezahlen musste, weil meine Kreditkarte nicht angenommen wurde. Wieder nicht. Und aus der selben Erfahrung in Mizoram hatte ich in einem lichten Moment extra viel Bares gebunkert, um in einem solchen Fall eben solvent bleiben zu können. Nur war ich dann soweit knapp bei Kasse, dass ich mir mit dem Rest kein weiteres Taxi nach Guwahati hätte leisten können. So kam ich denn so in der Früh um halb zehn in Naharlagun an. Nicht dahin, wo ich wollte, sondern in einem staubigen Kaff und Vorort der Hauptstadt Itanagar. Mit zu wenig Geld zum gleich weiterfahren. Der Bus nach Guwahati wäre erst abends um halb 8 gefahren, durch die Nacht, und davor grauste es mir. Ich wollte unbedingt in einem Bett schlafen, und zum Schluss der Reise sogar in einem guten Bett. Als Belohnung. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Geldautomaten. In diesem Kaff. Welchen ich einfach nicht fand. Die Banken hätten zu, wieder mal irgendein Feiertag, also nix mit Geld wechseln. Bis dann mein rettender Engel auftauchte, ein junger englischsprachiger Typ, mich ansprach, ich ihn von meinem Problem erzählte, und er dann mit mir los marschierte. Der erste Automat funktionierte nicht, der zweite auch nicht, aber der dritte spuckte dann endlich die Rupies aus. Und ich war wieder Herr des Geschehens. Ließ mir von meinem Begleiter den Taxistand zeigen, er verhandelte sogar für mich, und schon saß ich im Taxi nach Tezpur. Einmal dort rechtzeitig angekommen wusste ich, dass as laufend Busse nach Guwahati gab. So war es denn auch. Gleich zwei Fahrer hatte ich, und da bin ich immer etwas im Alarm, was zwei mit einem auf offener Straße alles vorhaben können. Aber ich saß hinten und hatte die Situation unter Kontrolle.

So saß ich die nächsten vier Stunden in diesem Taxi, und ich kam dann auch so zeitig in Tezpur an, dass gleich 20 Minuten später der Bus nach Guwahati fuhr.

Aber was für ein Klapperbus, und wie beengt! Für ganze 2 EUR nur die nächsten 5 Stunden. Aber die Räder rollten, und die 5 Stunden gingen auch irgendwie vorüber. Und dann noch mit Dusel, denn er fuhr nicht die normale Route, sondern eigentlich einen Umweg, welcher nah am Flughafen in Guwahati vorbei führte. Da in der Nähe stieg ich denn auch aus (wieder mit Hilfe meines freundlichen Nebensitzers, welcher dem Schaffner klar machte, wo ich raus wollte). Noch ein kurzes Geplänkel mit dem Taxifahrer, und kurz drauf war ich im Luxushotel gleich am Flughafen, wo ich die letzte Nacht verbringen wollte. Und welches ich noch im Bus gebucht hatte, es lebe das Internet und der indische Provider Airtel.

Ab da nur noch volle Kanne Relax. Super Zimmer, super Abendessen, endlich mal ausschlafen. Tolles Frühstück, und abgehangen bis es dann auf den Weg nachhause ging.

Das war eine Reise für Fortgeschrittene. Solch ein Pensum, in solch kurzer Zeit, immer wieder mit Widrigkeiten durchsetzt. Aber doch geschafft. Da kann ich zufrieden sein.



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