• Wolfgang Fobo

Selbsterfahrung oder wie man schlafendes Wörter weckt

Selbsterfahrung - oder wie man schlafende Wörter weckt

Ich wollte es wieder einmal wissen - packe ich die Hürde, und wenn ja, wie?

Gründe für meinen Entschluss hatten sich angesammelt. Zum einen wollte ich wissen, wie viel sich noch in mein Hirn packen läßt - da war mein Vater mit seiner Demenz nicht ganz unschuldig dran. Zum anderen hatte ich auf die harte Weise erfahren dürfen, dass man in Brasilien ohne Portugiesischkenntnisse keine Chance hat, den Markt zu entwickeln. Ein Dolmetscher dazwischen geht zwar theoretisch, aber dann kann man mit den Entscheidern nicht direkt reden und ist vom Dolmetscher abhängig. Was mir nicht taugt. Und die Brasilianer sprechen überraschend wenig Englisch.

Und so habe ich mir ein Herz genommen und bin nach 20 Jahren mal wieder das Wagnis des Erlernens einer neuen Fremdsprache eingegangen. Anders als in allen früheren Fällen, als ich das alles nur aus Jux und Tollerei machte, lerne ich nun zum ersten Mal eine Sprache aus Berechnung Nicht genug, ich hatte ich mich diesmal zudem aus dem Fenster gelehnt, die Firma eingeschaltet, einen Sonderurlaub erbeten - und auch noch erhalten. Und im Leichtsinn habe ich noch hinterhergeschoben, ich würde den Sonderurlaub gegen meine Urlaubstage einwechseln, sollte ich hinterher nicht Portugiesisch sprechen können. Ich „muss“ also liefern.

3 Wochen Einzelunterricht hatte ich mir angetan, täglich 6 Stunden, insgesamt 90 Stunden Unterricht, in Imbassai, Bundesstaat Bahia, Brasilien. Die Schule bzw. die Lehrerin aus dem Internet herausgesucht, mit Absicht keine klassische Sprachschule gewählt, etwa in Salvador oder Sao Paulo, weil ich in meinem fortgeschrittenen Alter zum einen nicht mit irgendwelchen Youngsters eine Klassenzimmeratmosphäre in einer Großstadt teilen wollte, mitsamt Gruppendynamik abends oder am Wochenende. Auch wollte ich keine Abwechslung, wie sie eine Großstadt bietet, sondern eher Natur, und das alles bot mir die Website von Jan, einem Holländer, welcher sein Refugium als passende Umgebung für einen Sprachkurs anbot.

Hier weckt mich der Hahn morgens um halb sieben, kleine Affen springen in den Bäumen herum, bunte Vögel fliegen umher, und abends kommen pfundsschwere Frösche vorbei und hüpfen einfach nur so rum. Nur auf die Insekten könnte ich verzichten. Die kleineren davon beißen mich, so die Ameisen, welche auf mir herumkrabbeln, und weniger die Moskitos. Die großen Insekten, welche hier auch umherkrauchen, machen da eher nichts. Die lassen mich in Ruhe, und die beobachte ich allenfalls mit Interesse.

Jan hat seine Herberge voll mit WiFi vernetzt, alles mit Apple zudem, und so komme ich jederzeit ins Internet, und wenn ich esse, trägt seine Riesenauswahl von Liedern - alles aus itunes besorgt - voll zum Ambiente dieses Platzes bei.

Ich war also nicht aus der Welt. Und das beruhigt doch sehr, wenn Blackberry und Internet einfach da sind, wenn man sie braucht.

Auch über die Unterkunft selbst konnte ich mich nicht beklagen. Hatte die Luxusvariante gewählt, ein ganzes Haus für mich allein, mit Klimaanlage, Küche (welche ich aber nicht benutzte), und großen Zimmern drin, sowie einer großen Terrasse, auf welcher sich mein ganzer Arbeitstag abspielte. Denn nicht nur die 6 Stunden Unterricht sollten hier ablaufen, sondern auch meine Hausaufgaben habe ich gemacht, die Wörter gelernt, eben studiert, so wie es sich gehört.

Und das alles kurzärmelig und in Badeschlappen. Während Deutschland bibberte.



Hier ist nun mein „Klassenzimmer“, mein Mikrokosmos für 3 Wochen.


Aber zur Selbsterfahrung.

Helena hat mich ganz schön gefordert. Am Tag 1 über 200 neue Wörter, Tag 2 und 3 auch nicht weniger, Tag 4 dann „nur“ noch 150. Plus jede Menge unregelmäßiger Verben, Konjugationen, Deklinationen, volle Kanne.

Wenn man so wie eine Weihnachtsgans gestopft wird, ist es zumindest für mich unmöglich, sich alle diese neuen Wörter zu merken, das ist schon purer Wahnsinn, sich überhaupt so stopfen zu lassen. Was mich aber interessierte war eher sagen wir mal der Prozentsatz, welcher in oder an mir kleben bleibt, wenn man 100% eines solches Pensums durch mich durchschiebt.

Und das Programm geht ja nicht nur über 6 Unterrichtsstunden täglich, denn dann kommen noch Hausaufgaben hinzu, ein schönes Päckchen jeden Tag, und dann muss ich Wörter und Grammatik pauken, um das Gelernte nicht gleich wieder zu vergessen. Macht sicherlich täglich 9 Stunden. Aber nein, geplagt fühlte ich ich nie, ich wollte es ja so und nicht anders. Nein, das macht auch noch Spaß ! (ich schreibe dies am Tag 4, noch bevor mich der potentielle Lagerkoller ereilt - möge er weit wegbleiben)

Wenn man dann so hochintensiv eine neue Sprache lernt, dann spielen sich in meinem Kopf Phänomene ab welche ich etwas ausführlicher beschreiben will. Ich komme mir vor als hätte ich Krieg im Kopf.

Es kämpfen die „alten“ Sprachen, welche es sich in meinem Hirn gemütlich gemacht haben, gegen den neuen Eindringling. Und am meisten kämpft diejenige Sprache gegen den neuen Eindringling, welche ich zwar gelernt habe, aber bisher kaum gebraucht hatte. Russisch. Probleme habe ich nicht beim Speichern der neuen Wörter, aber beim Abrufen. Als würde ich schlafende Hunde wecken, wehren sich die Platzhirsche, hier vor allem Russisch, dagegen, dass sie einer neuen Sprache Platz machen sollen.

Ich krame nach einem gelernten portugiesischen Wort, und dann steht scheunentorbreit das entsprechende russische Wort auf, von dem ich nicht einmal mehr wusste, dass es in mir „wohnt“, verschränkt die Arme, und sagt „njet“. Und ich wollte am Liebsten auf Russisch antworten, das liegt mir auf der Zunge, aber nein, ich muss um dieses scheunentorbreite russische Wort herumlaufen, bis ich hinten im Hirn das zarte portugiesische Pflänzchen entdecke: „ej, bist du das?“. Das sind immer wieder Sekunden, bis mir der Zugriff gelingt.

Ob das nur am Anfang so ist? Ob sich diese schlafenden Wörter mal wieder hinlegen, von mir aus resignierend. Denn der Platz zum Speichern muss her, den hole ich mir. Pass nur auf, Russisch!

Was mich aber fasziniert, und worüber ich grüble, ist, dass ich so nebenher auch Russisch wiederhole. Mir fallen Wörter ein - nein, die stellen sich vor das neue portugiesische Wort - von denen ich vielleicht 20 Jahre nichts mehr „gehört“ habe.

Ob wohl ein Hirn sprachlich immer so aufgebaut ist? Oder nur meines ? Als wären die Sprachen scheibenweise nebeneinander abgelegt, und mit einer neuen Sprache zwänge ich gewissermaßen eine neue Scheibe zwischen die alten? Warum das ausgerechnet Russisch ist, was sich so wehrt? Mein Chinesisch wehrt sich kaum, auch nicht mein Japanisch. Und von meinem Englisch ist weit und breit nichts zu sehen. Heißt, dem Englischen ist es völlig wurscht, ob es noch ein Geschwisterchen bekommt oder nicht.



Dieses Bild ist nicht gestellt - ehrlich ! Ich habe gelernt !


Natürlich will ich mir das Lernen so angenehm wie möglich machen. Für die Hausaufgaben habe ich mich schon zum Strand aufgemacht, sind 3 km, und dann hat man die volle Ablenkung.

Wenn man dort lernen will - das gelingt mir auch einigermaßen - muss man auf jeden Fall Geld mitbringen für die Softdrinks, und dann hat man auch noch alle Hände damit zu tun, dass nicht ein Windstoß die Hausaufgaben in den Atlantik weht.

So sieht denn auch meine Unterkunft aus, hier spielt sich quasi der ganze Tag ab , vom Essen einmal abgesehen.

Und wenn ich vom Ende der ersten Woche auf das Ende der dritten Woche extrapolieren darf, dann sollte ich doch einigermaßen vernünftig Portugiesisch sprechen können. Denn schaue ich in mein Vokabelheft, dann zähle ich dort bereits über 1.100 Einträge, und das sind doch weitaus mehr als geplant.

Die zweite Woche

Nachdem es am Wochenende nichts mit einem Besuch von Salvador war - die Polizei streikte, und innerhalb von 2 Tagen gab es 60 Morde - bin ich dann mit Roberto - meinem Fahrer und Führer - doch lieber Richtung Norden gefahren, in ein Dorf namens Manghe Seco, Sonne Sandstrand Palmen, kurzum ein karibischer Traum. Den Sonntag habe dann am Strand von Imbassai verbracht, portugiesisch gelernt und mich in die doch recht hohen Wellen geworfen. Voll erholsam, ein Genuss, und doch weiter Portugiesisch gelernt. Langsam geben auch die Russisch-Wörter Ruhe, und die Zugriffszeiten auf meinen Portugiesisch-Speicher werden kürzer.

Am Ende der zweiten Woche steht der „Zeiger“ der Vokabeln bei 2.000, und da sind sicherlich einige Wiederholungen dabei. Die Grammatik ist praktisch durch, alle Fälle, alle Zeiten, und das fördert die Verwirrung, denn an unregelmäßigen Verben ist Portugiesisch nicht gerade arm. Da hilft nur viel Wiederholung und Praxis.

Hier springen abends große Kröten durch den Garten, und die haben vor nichts Angst. Warum das so ist, durfte Che, der brave Hund, zum ersten Mal am Ende der zweiten Woche erleben Che hat eine große Kröte geschnappt, und jetzt geht es ihm sauschlecht. Denn was Che nicht wusste, und ich auf diese Weise erfahren durfte, ist, dass diese Kröten giftig sind. Auf dem Rücken weisen sie 2 große Drüsen auf, und offenbar sondern die Gift ab. Deswegen scheren die sich nicht einen Dreck, wenn man sie in die Hand nimmt - die hauen einfach nicht ab. Ok, die wissen warum. Che, dem armen Kerl, geht es nun recht schlecht, und Caio - das ist der Sohn von Jan - versucht nun, Che Milch einzuflößen. Das sei das Einzige, das man machen könne, meint Caio. Und Che wird‘s hoffentlich überleben und seine Lektion gelernt haben.

Unfrieden

Dass in diesem Anwesen kein Frieden herrscht, habe ich recht schnell gespürt. Helena, seine langjährige Frau und meine Lehrerin, ist ihm vor einiger Zeit ausgebüxt und wohnt nun außerhalb. Kommt aber regelmäßig zum Unterricht, wenn auch mit großer Anspannung und brasilianischer Pünktlichkeit. Jan tut derweil mir gegenüber, als sei nichts, und Helena hat sich, dem Fortschritt meiner Sprachkenntnisse entsprechend, langsam offenbart und schüttet mir ihr Herz aus. Und ich darf nun auf Portugiesisch ihre Beziehungskiste diskutieren, welche in mir ein „deja-vu“ hervorruft, mit frappierenden Übereinstimmungen, welche mir nur zu gut bekannt sind. Aber da muss ich mich raushalten. Ich kann das alles nur von der ironischen Seite nehmen, und weil eben Jan der Chef ist und für mein Wohlbefinden zuständig ist, muss ich mich an ihn halten. Derweil Helena von Tag zu Tag immer schlechter aussieht, von ihren Allergien erzählt, welche sich entwickelt haben, vom Stress, welchen sie hat, von den Schmerztabletten, welche sie in immer höheren Dosen nimmt, von ihren schlaflosen Nächten, und wie gesagt das alles auf Portugiesisch.

Nun denn, egal welcher Film hier abläuft, ich nehme das von der sportlichen Seite, und so lerne ich eben auch so manches Vokabular, welches eine solche Beziehungskiste charakterisiert.

Einen kurze Zusammenfassung dessen, was hier so gelaufen ist, habe ich dann auch von Thomas erfahren. Das ist ein Typ, welcher mich beim Joggen im breitesten Schwäbisch angesprochen hat, was ich denn wohl für einer sei (ich erinnere mich, ich war mal an ihm vorbeigetrabt und habe wohl nicht landestypisch auf seinen Gruß reagiert). Thomas lebt her schon seit 8 Jahren, ist mit einer Brasilianerin verheiratet, und führt eine Pousada irgendwo in Imbassai. Und Thomas hat mich dann am 2.Samstag auf einen ausgedehnten Lauf mitgenommen, kreuz und quer durch Imbassai und den angrenzenden Wald. So habe ich so nebenbei auch noch meine dritte „Fremdsprache“ wieder aktivieren können, welche an mir hörbar kleben geblieben ist, und mir von einem Stuttgarter erklären lassen, wie denn Imbassai so tickt.

Am Ende der zweiten Woche gibt es eigentlich nichts, worüber ich nicht auf Portugiesisch unterhalten könnte, wenn auch manchmal noch mit Hand und Fuß. Ich bin mit Roberto, das ist ein Taxifahrer, welcher mich vor 2 Wochen noch vom Flughafen abgeholt wird, am Sonntag nach Salvador gefahren, kurze Stadtrundfahrt, und da konnte ich mich mit ihm schon recht frei unterhalten. Vor einer Woche war da noch mehr Holterdiepolter.

Salvador ist eine Stadt, welche man unbedingt gesehen haben muss - Gott sei Dank war der Streik zuende, wenn auch noch mächtig Militär patroullierte - manche Bahianer geben sich auch recht spinnert. Eine sehr schöne Altstadt, viele wunderschöne Kirchen, und was mir am portugiesischen Baustil immer wieder gefällt, sind die vielen unterschiedlichen Pastellfarben, in welchen sich die Häuser aneinanderreihen.

Am Ende der zweiten Woche ertappe ich mich auch schon, auf Portugiesisch zu denken, besonders im Halbschlaf, und das ist dann, wenn der Gockel in der Früh lärmt, ich aber partout noch nicht aufstehen will. Die Tageszeitung oder ein Wirtschaftsmagazin kann ich auch schon lesen, wenn auch mit Hilfe eines Wörterbuches, aber ich komme vorwärts.

Und so wage ich nach zwei Dritteln des Schwimmens in einer neuen Wörtersuppe zu behaupten, dass diese Übung gelingen könnte. Die russischen Blockadewörter scheinen auch langsam zu resignieren.

Die dritte Woche

Sie fing traurig an. Che, der brave Hund, hat die Kröte nicht überlebt und ist jetzt im Hundehimmel.

Hier hupfen die Giftboliden durch den Hof, große, kleine, und bleiben einfach sitzen, wenn man näher kommt, weil sie wissen, dass sie keiner fressen wird. Nur Che hat diese fehlende Erfahrung mit dem Leben bezahlen müssen. Und Jan ist wieder um einen treuen Begleiter ärmer. Die Frau ist ihm davon, ok, das kommt vor, der Hund ist tot, und sein Sohn Kaio wird in 2 Wochen zu einer längeren Reise nach USA aufbrechen. Dann kommt die Einsamkeit. Ach Jan, mindestens einen neuen Hund solltest du dir anschaffen. Einig bin ich mir mit Jan, welcher übrigens gleich alt ist wie ich, dass die Holländer und die Deutschen sich inzwischen eigentlich doch recht vertragen, aber eben nicht im Fussball, da sei Krieg.

Und wenn ich mich an eines ewig erinnern werde, war dies der Musikgeschmack von Jan, der war mit meinem identisch, und so war ich musikalisch bestens bedient.

In der dritten Woche wurde ich dann mit der restlichen Grammatik gestopft, die habe ich wohl jetzt voll durchgemacht, inklusive der 4 Konjunktiv-Formen, was alles die Verwirrung fördert. Unregelmäßige Verben bis zur Erschöpfung obendrauf, was hat mich Helena vollgeladen. Hausaufgaben bis zum abwinken, sodass ich manchmal bis nach 10 Uhr abends draußen saß (nach 10 Uhr jedoch mit einem Glas gut gekühlten chilenischem Weißwein bewaffnet. Den brasilianischen Wein kann man eigentlich nur wegschütten, bah was schmeckt der schlecht. Wenn schon brasilianischer Alkohol, dann Caipi, und den können die hier bestens).

Angesichts der vollen Dosis Grammatik sind dann doch nicht mehr so viele neue Vokabeln hinzugekommen wie in den ersten beiden Wochen. Es ist ja auch genug vorhandenes zu wiederholen gewesen und zu üben. Dennoch, der Zeiger ist bei über 2.500 Vokabeln stehengeblieben, welche in mich hineingehen sollten.

Es gibt jetzt nichts mehr, worüber ich mich nicht unterhalten könne - gut, einen Schönheitspreis werde ich mit meinem Gestammel noch lange nicht gewinnen, aber die Brasilianer verstehen mich schon mal. Helena hat mir ihre Beziehungskiste in epischer Breite ausgeschüttet, und ich konnte tatsächlich mit ihr ihre Probleme durchgehen.

Mit Roberto habe ich mich zum Abschluss noch in den Karneval von Salvador gestürzt, und das ist schon ein Erlebnis für sich. Wer noch nie was von Trio Electricos gehört hat: Das sind Sattelschlepper mit Bühnenaufbau, und Lautsprecher mit zigtausend Watt.

Die würde man noch am Marienplatz hören, wenn sie im Olympiastadion spielen würden. Und diese Trio Electricos paradieren dann an der Uferstraße vorbei, mit Unmengen Fans in Begleitung, ein einziges Tanzen und Fröhlichsein. Und Leute satt. Muss man erlebt haben. Und wenn ich den Brasilianern in einer Sache einen ersten Preis aussprechen würde, dann ist das im Lebensgefühl.


Das wird mir keiner abnehmen, aber dieses Photo hat echte Überzeugungsarbeit gekostet


Ach ja, die russischen Wortgespenster haben sich dann doch noch zurückgezogen. Dafür durfte ich erleben, dass mir die Zugriffszeiten aufs Chinesische inzwischen zu lang geworden sind. Was nicht wahr sein darf, Chinesisch hatte ich immer sofort parat, und jetzt muss ich kramen. Sogar manche deutsche Begriffe sind mir nicht sofort eingefallen. Woraus man entnehmen kann, dass die Portugiesisch-Dosis so stark gewesen ist, dass mein Neuerwerb womöglich als Neu-Gespenst auftaucht, nämlich dann, wenn ich in einer anderen Wortsuppe schwimmen wollte.

So ist es mit den Wortgespenstern. Immer geistern welche herum und stehen im Weg.

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